Europas höchste Düne lässt unsere Herzen höher schlagen – und zwar im wahrsten Sinne: trotz der Aufstiegshilfe auf den ersten Metern müssen wir zwei kurze Atempausen einlegen beim Erklimmen der steilen, über 100 Meter hohen Düne. Die Vorstellung, die Flasche Wein auf dem Dünenkamm zu köpfen und bei Baguette und Käse den Ausblick zu geniessen ist unser Ansporn.

Die Nacht in dem kleinen Pinienwald hinter der Düne ist eher frostig und morgens spurten wir bei elf Grad ziemlich flott unter die heisse Dusche – ein Luxus, den wir uns für 24 Euro die Nacht in diesem Camp gegönnt haben :-).

So langsam müssen wir auch nochmal Strecke machen: unsere Überfahrt ist für Sonntagnacht gebucht. Wir lassen es uns dennoch nicht entgehen, uns von der Leichtigkeit des Surfer-Daseins im mondänen und pittoresken Biarritz anstecken zu lassen.

Dieses Beschwingtsein trägt uns noch durch den restlichen Tag und wir beschließen, einfach noch weiter zu fahren: Holà España – wir sind in Anmarsch!